Keine Umsatzsteuer für Weiterbildungskurse

Bild: Mohamed Hassan, Pixabay
Bild: Mohamed Hassan, Pixabay

Unter dem Titel "Aufgeschoben, nicht aufgehoben" berichtet am 22.1.2020 die GEW, dass bei der Besteuerung von Weiterbildungsangeboten vorerst alles beim Alten bleibt. Im Herbst kündigte die Bundesregierung an, in ihrem Jahressteuergesetzentwurf Änderungen an der Besteuerung von Bildungsangeboten vornehmen zu wollen, mit der Begründung, die Mehrwertsteuersystemrichtlinie (MwStSystRL) der Europäischen Union (EU) umsetzen zu müssen. Bildungsangebote wären nur dann von der Umsatzsteuer befreit, wenn diese einen beruflichen Bezug haben.

 

Dagegen regte sich ein erfolgreicher Widerstand von Seite von Bildungsträgern und Gewerkschaften, auch vom Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte. Im Jahressteuergesetz taucht die geplante Änderung nicht mehr auf. Doch das Thema ist damit noch nicht wirklich vom Tisch.