Petition zur Situation der Lehrbeauftragten der Berliner Hochschulen in der Corona-Krise

Auf Initiative von Professorinnen und Professoren der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und der GEW BERLIN ist ein Offener Brief mit Forderungen zur Lehre und insbesondere zur Situation der Lehrbeauftragten der Berliner Hochschulen in der Corona-Krise veröffentlicht worden. Der Brief ist von insgesamt 31 Erstunterzeichner*innen unterschrieben worden. Ab sofort werden online Unterschriften von Unterstützer*innen hier gesammelt.

In dem offenen Brief rufen die Unterzeichner*innen den Regierenden Bürgermeister Michael Müller sowie die Hochschulpräsident*innen und -rektor*innen auf, den Zusatzaufwand, der den Lehrbeauftragten durch die Umstellung von Präsenz- auf Online-Lehre in Folge der Corona-Krise entsteht, angemessen zu vergüten. Die Mindestteilnehmer*innen-Zahl für Lehrveranstaltungen im Sommersemester seien zudem herabzusetzen, so dass auch Kurse mit geringerer Auslastung stattfinden können. Lehrveranstaltungen, die trotz allem abgesagt werden müssen, sollen dennoch vergütet werden, um unvorhergesehene Härten zu vermeiden. Perspektivisch fordern die Professor*innen zudem, Maßnahmen einzuleiten, die der Prekarität des Lehrbeauftragten-Status auch über die gegenwärtige Krise hinaus entgegenwirken. Initiiert hat den Brief die GEW BERLIN gemeinsam mit zahlreichen Professor*innen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). Mehr dazu in der GEW- Pressemitteilung.