"Coronakrise trifft Honorarkräfte hart"

Die Westfälische Rundschau berichtete vor einigem Tagen in Ihrem Artikel "Integrationskurse müssen noch warten" auch über die  ungerechten Arbeitsverhältnisse der DaFZ-Lehrkräfte im allgemeinen und ihre Probleme in der Corona-Krise im besonderen.

Ingo Langenbach von der Bündnis-Gruppe Siegen-Wittgenstein kritisiert die Uneinheitlichkeit, denn von Land zu Land, von Institut zu Institut seien die Bedingungen unterschiedlich. Meistens bekämen die Honorarkräfte nur Verträge für einen Kurs, teilweise sogar nur für einen Monat.

In einem Einwanderungsland wie Deutschland werde Integrationsarbeit immer da sein. Aufgrund der Wichtigkeit der Arbeit könne er die "Verhältnisse, in denen wir leben, nicht nachvollziehen“.

Die Corona-Krise habe die Lage verschärft. „Der Gürtel war schon vor dem Shutdown zu eng geschnürt, Rücklagen konnten kaum angespart werden“. Jetzt seien für die Honorarkräfte die Einnahmen von jetzt auf gleich komplett weggebrochen. Die Soforthilfe des Landes sei größtenteils nur für Betriebsausgabenvorgesehen, die die Honorarkräfte so nicht hätten. Wann und wie das Geld zurückgezahlt werden müsse, sei ebenfalls unklar.

(as)