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Aktuell


SodEG wird verlängert

Das BAMF informiert in seinem aktuellen Trägerrundschreiben Berufssprachkurse (06/21), dass der besondere Sicherstellungsauftrag des SodEG bis zum 31.12.21 verlängert wurde.

 

"Für die Beantragung von SodEG-Zuschüssen für den Zeitraum ab dem 01. April 2021 gilt Folgendes:

1. Falls für den Zeitraum zwischen dem 01.01.2021 und 31.03.2021 ein SodEG-Antrag gestellt wurde und sich keine oder nur geringfügige Änderungen in der Höhe der vorrangigen Mittel, bei der Angabe der monatlichen Zahlungen der anderen Leistungsträger und bei der Fortsetzung von Zahlungen an Honorarlehrkräfte ergeben haben, wird mit dem aktualisierten Antragsformular lediglich die Fortzahlung des bisher gewährten SodEG-Zuschusses beantragt. Damit wird das Antragsverfahren für diese Fälle deutlich vereinfacht.

2. Falls für den Zeitraum zwischen dem 01.01.2021 und 31.03.2021 ein SodEG-Antrag gestellt wurde und sich Änderungen ergeben haben, die nicht geringfügig sind, ist eine Neuberechnung der Höhe des SodEG-Zuschusses erforderlich.

Nicht geringfügig sind dabei die folgenden Änderungen:

- Änderungen an der voraussichtlichen Höhe der vorrangigen Mittel (Monatsdurchschnitt der nächsten drei Monate) im Umfang von mehr als 10 % im Vergleich zum Monatsdurchschnitt aller vorrangigen Mittel gemäß Anlage zum Bescheid über die Gewährung eines SodEG-Zuschusses (Zeile 29) für den Zeitraum 01.01.2021 bis 31.03.2021;

- Änderungen an der Gesamtsumme der monatlichen Zahlungen der anderen Leistungsträger im Umfang von mehr als 10 % im Vergleich zur ursprünglich angenommenen Gesamtsumme der monatlichen Zahlungen gemäß Anlage zum Bescheid über die Gewährung eines SodEG-Zuschusses (Zeile 17) für den Zeitraum 01.01.2021 bis 31.03.2021;

- Änderung der Entscheidung über die Fortsetzung der Zahlungen an die Honorarlehrkräfte."

(as)

GEW-Demo in Hamburg: Arbeitsbedingungen in der Erwachsenenbildung verbessern - jetzt!

Foto: fs
Foto: fs

Gestern fand in Hamburg eine von der Hamburger GEW organisierte Kundgebung statt, an der ca. 30 Kolleg*innen teilnahmen. Es gibt hierzu heute einen kurzen Bericht des lokalen Fernsehens.

Die taz hatte schon vor der Demo Detlef Zunker von der GEW interviewt. In dem Beitrag "Der Bereich ist extrem wenig geregelt" schildert Zunker das Hauptproblem: "Die große Mehrheit wird über Honorarverträge beschäftigt, wobei in den Sprach- und Integrationskursen immerhin geregelt ist, dass 41 Euro brutto bezahlt werden. Aber davon muss man eben alles finanzieren: die gesamte Sozialversicherung, das Einkommen im Krankheitsfall und selbst das Risiko, dass Kurse ausfallen. Dann bleiben netto knapp 20 Euro übrig. In den beruflichen Kursen, die von der Arbeitsagentur finanziert sind, werden zum Teil nur 20 bis 25 Euro brutto bezahlt."

Die GEW fordert vom Senat, dass er sich an seine Vereinbarung hält: "Die rot-grüne Koalition hat vereinbart, dass sie sich auf der Bundesebene dafür einsetzen wird, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Wir haben auch mit den bildungspolitischen Sprechern der Koalitionsparteien geredet. Die haben sich das angehört und passiert ist nichts. "

In ihrem Bericht über die Kundgebung fasst die GEW noch einmal die Hauptforderungen zusammen:

- Festbeschäftigung bei Daueraufgaben

- max. 25 UE à 45 min/ Woche als Obergrenze bei einer Vollzeitstelle

- 42 € Mindesthonorar /UE

- 64 € Honorar bei den staatlich beauftragten Sprachkursen (orientiert an E11 TVöD)

- Zuschüsse zur Sozialversicherung und Ausfallhonorar für Krankheit

- Bundestariftreuegesetz (nur Träger mit Tarifverträgen entsprechend TVöD bekommen öffentliche Aufträge)

- DAZ/DAF als eigenständiges Unterrichtsfach (mit Einstiegsmöglichkeit) für den Schuldienst

Und speziell für Hamburg: ein eigenständiges Weiterbildungsgesetz mit Verbesserungen der finanziellen Ausstattung für die Hamburger VHS, Verbesserung der Bedingungen der VHS-Kursleiter*innen (wie oben) und Finanzierung dieser Verbesserungen aus dem Landeshaushalt.

Wer diese Forderungen unterstützt, unterschreibe bitte den Hamburger Appell! Nur gemeinsam können wir unsere Lage verbessern.

(as / fs)

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FaDaF: Umfrage zur wirtschaftlichen Lage im Arbeitsfeld DaF/DaZ

Bild von Andreas Breitling auf Pixabay
Bild von Andreas Breitling auf Pixabay

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie mit ihren Grenz- und Schulschließungen ist für alle eine große Herausforderung und das nicht nur wegen der Umstellungen, die die damit verbundene Digitalisierung uns abverlangt. Zehn Monate unter Pandemiebedingungen zu arbeiten, hat gebührenfinanzierte Institutionen wie Sprachkursanbieter, vor allem aber auch Kolleginnen und Kollegen in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht.

Mit der kurzen und anonymen Umfrage (Dauer ca. 1 Minute) möchte der FaDaF für Deutschland wie auch weltweit Daten zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf das Berufsfeld DaF/DaZ erheben, d.h. sowohl was gebührenfinanzierte Institutionen als auch was Individuen angeht, die in unserem Fach arbeiten.

Mit den Ergebnissen wollen wir einen Überblick erhalten, wie sehr derzeit Institutionen und Akteure im Bereich Deutschvermittlung Schaden nehmen, erst recht, wenn sie offensichtlich noch einige Monate länger durchhalten müssen und daher eventuell ganz aufgeben. Die Zahlen sollen uns dabei helfen, über unsere Pressearbeit auf die schwierige Lage des Faches aufmerksam zu machen und in den Gremien, in denen der FaDaF vertreten ist, gezielte Unterstützung zu fordern.

(fadaf)

Bundesregierung beantwortet die Anfrage der Grünen zur aktuellen Lage der Integrationskurse

Vor einigen Tagen hat die Bundesregierung die Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beantwortet. Die Anfrage thematisiert die Situation der Sprach- und Integrationskurse während der COVID-19-Pandemie. Die Antwort enthält sehr viele interessante Informationen und Zahlen.

Die Grünen fragten beispielsweise, ob die Bundesregierung plane, die Finanzierung von Gruppen mit einer maximalen Anzahl der Teilnehmenden von zehn Personen für die Dauer der COVID-19-Pandemie zu ermöglichen (u. a. von Analphabeten, Risikopatienten und Menschen ohne Endgeräte oder WLAN). Die Antwort: "Das BAMF hat bereits am 1. Juli 2020 ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Träger der Integrationskurse während der COVID-19- Pandemie auf den Weg gebracht. Dieses gilt weiterhin. Im Bereich der Alphabetisierungskurse wurde zusätzlich die Mindestteilnehmendenzahl zur Gewährung der speziellen Garantievergütung auf zehn Teilnehmende abgesenkt. Ziel ist es, den Trägern unbürokratisch größtmögliche Flexibilität bei der pandemiegerechten Durchführung von Integrationskursen zu gewähren. Dabei kann die Pandemiezulage beispielsweise auch eingesetzt werden, um wirtschaftliche Nachteile einer möglicherweise kleineren Kursgruppe zu kompensieren. Dementsprechend sieht die Bundesregierung keinen Bedarf für darüberhinausgehende Maßnahmen."

Die Grünen interessierten sich auch für das SodEG (ab Seite 8). Sie wollten beispielsweise wissen, wie viele Träger  die SodEG-Hilfen an die Honorarlehrkräfte weitergeleitet haben. Die Antwort: "Bislang haben 68,7 Prozent der Träger von Integrationskursen, die SodEG-Zuschüsse beantragt haben, auch die Weiterleitung des Zuschusses an die Honorarlehrkräfte im Antrag zugesichert. Kursträger können jedoch nicht zur Weitergabe von SodEG-Zuschüssen an Honorarlehrkräfte verpflichtet werden. Die Ausgestaltung des Vertragsverhältnisses obliegt dem Träger und der einzelnen Honorarlehrkraft. Die Bundesregierung hat auf die Entscheidung des Kursträgers keinen Einfluss. Mangels eigener Rechtsbeziehungen zum BAMF als zuständigem Leistungsträger fallen Honorarlehrkräfte nicht unter die Anwendung des SodEG. Eine unmittelbare Gewährung von Zuschüssen an Honorarlehrkräfte ist daher ausgeschlossen. Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 13 verwiesen. Ob und in welcher Höhe der vergebene Betrag auch tatsächlich weitergeleitet wurde, kann erst im Rahmen des Erstattungsverfahrens gem. § 4 SodEG geprüft werden. Schlüsse für das Antragsverfahren können daher derzeit nicht gezogen werden."

(as)

Kritik der GEW an der ZQ BSK

Die GEW hat gestern eine "Stellungnahme der GEW zur Konzeption der additiven Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen"  veröffentlicht.

Die GEW stellt die ZQ nicht in Frage und beschreibt die sehr hohen Anforderungen an die Lehrkräfte. Sie spricht sogar von der überforderten Lehrkraft. 

Die GEW kritisiert, "dass es für die bis Ende 2021 verpflichtend zu absolvierende Zusatzqualifizierung keine verkürzte Variante gibt, die die Vorkenntnisse und Kompetenzen erfahrener Lehrkräfte in den BSK als besondere Lernvoraussetzung berücksichtigt."

Die GEW weist auf den großen Aufwand der ZQ hin. Er sei  im Rahmen der gegebenen Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte berufsbegleitend schlichtweg nicht zu bewältigen. "Zu den 80 UE in Präsenz werden weitere 80 UE für die Selbstlernphasen veranschlagt, wobei dies bei der Fülle der zu bearbeitenden Literatur und Materialien stark untertrieben erscheint. Nicht gezählt wird die für die Erledigung der Portfolioaufgaben aufzuwendende Zeit, die der ZQ einen ebenso umfangreichen dritten Block hinzufügen dürfte."

"Die GEW ist weit davon entfernt, das Erfordernis einer auf wissenschaftlicher Grundlage beruhenden unterrichtspraktischen Ausbildungsphase für die Integrations- und Berufssprachkurse zu leugnen. Dazu bedarf es jedoch einer Professionalisierung, die sich nicht einseitig darauf beschränkt, berufliche Kompetenz auf wissenschaftlicher Basis zu entwickeln, sondern ebenso den adäquaten Status und die Entschädigungschancen dieser Profession von Lehrenden sowie faire Ausbildungsbedingungen garantiert.

Das Modell der Zusatzqualifikation für die BSK ist eine Qualifizierung auf dem Rücken der Lehrkräfte, ein Modell, das ihren Unmut erregen muss und sie demotiviert, anstatt zu motivieren. Wer von den Lehrkräften die Fähigkeit erwartet, „die KTN für das Lernen zu begeistern und sie (auch in schwierigen Phasen) zu motivieren“ , sollte zunächst einmal faire Rahmenbedingungen schaffen. Der geforderte „Enthusiasmus“ kann sich erst dann entfalten, wenn die Arbeits- und Fortbildungsbedingungen gerecht und angemessen gestaltet sind. Dazu gehört die Festanstellung der Lehrkräfte und ihre tariforientierte Vergütung."

 

In ihren Schlussfolgerungen fordert die GEW bezüglich der ZQ BSK, "dass diese ZQ

▪ im Dialog mit den Lehrkräften und der GEW inhaltlich überarbeitet wird.

▪ stofflich entlastet wird, so dass sie berufsbegleitend geleistet werden kann.

▪ in einem verkürzten Format für erfahrene Lehrkräfte angeboten wird.

Außerdem soll den Honorarkräften der entstehende Honorarausfall vergütet werden, und eine entsprechend lange Übergangsfrist muss sicherzustellen, dass alle BewerberInnen die ZQ absolvieren können.

(as)

 

Inwiefern sind Integrationskurs-Lehrkräfte ausreichend auf ihre Tätigkeit vorbereitet?

Das Bündnis DaF/DaZ Lehrkräfte unterstützt Studierende, indem Umfragen o.ä. im Rahmen des Studiums  verbreitet werden. Hier findet sich eine Anfrage einer Studierenden aus Potsdam. Diese Umfrage hat nichts zu tun mit unserer Faktorisierungsumfrage im Februar.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Miriam Pappert und ich bin Studentin an der Universität Potsdam. Ich studiere im vierten Mastersemester Deutsch und Politik auf Lehramt und möchte im kommenden Semester meine Masterarbeit schreiben. In dieser sollen die verschiedenen Ausbildungen von Integrationskurs-Lehrkräften im Mittelpunkt stehen und ich gehe der Fragestellung nach: "Inwiefern sind Integrationskurs-Lehrkräfte ausreichend auf ihre Tätigkeit vorbereitet?". Zur Erhebung der Daten habe ich mich für einen Fragebogen entschieden. Dieser setzt sich zusammen aus geschlossenen sowie offenen Fragen und beansprucht in etwa 10 Minuten Zeit. Bei den offenen Fragen bitte ich Sie, eine kurze Antwort oder Begründung in die vorgesehenen Felder zu schreiben. Die Befragung ist anonym und Ihre Daten werden anonymisiert ausgewertet.

Ich freue mich, wenn Sie mich mit Ihrer Teilnahme unterstützen und bedanke mich recht herzlich!

Mit freundlichen Grüßen, Miriam Pappert

GEW: Wir brauchen eine neue Weiterbildungskultur!

Die GEW fordert in ihrer anlässlich des Deutschen Weiterbildungstages veröffentlichten Presseerklärung „Weiterbildung stärken!“ ein Bundesgesetz für die Weiterbildung, einen Digitalpakt und bessere Beschäftigungsbedingungen.

 

Die GEW setzt sich für einen bundesgesetzlichen Rahmen für die Weiterbildung ein. "In dem Gesetz müssten Regelungen zu Information und Beratung, Lernzeiten und zur Finanzierung der Weiterbildung verankert werden. Die Länder seien gefordert, die Förderung der allgemeinen, politischen und kulturellen Weiterbildung auf ein Prozent ihres Bildungsbudgets zu erhöhen."

„Wir brauchen eine neue ‚Weiterbildungskultur‘. Dafür muss die ‚Nationale Weiterbildungsstrategie‘ um die allgemeine und politische Weiterbildung ergänzt werden. Sich auf berufliche Themen zu konzentrieren, greift viel zu kurz“, sagte Ansgar Klinger, der in der GEW für Berufliche Bildung und Weiterbildung zuständig ist. Weiterbildung müsse den engen Raum der Funktionskompetenzen verlassen und in einer neuen Integration von beruflicher und politischer Bildung die Menschen befähigen, Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen und sie zu einer an Humanität und Gerechtigkeit orientierten Gestaltung von Arbeitswelt und Gesellschaft ermutigen.

(as)

Youtube-Diskussion über die aktuelle Lage in der Erwachsenenbildung und dem DaFZ-Bereich

Screenshot, Dialog Erwachsenenbildung, Youtube
Screenshot, Dialog Erwachsenenbildung, Youtube

Unter dem Titel "Bildungsqualität unter Corona: Praktiker*innen der Erwachsenenbildung berichten" erschien vor einigen Tagen auf Youtube eine  sehr aufschlussreiche und lebhafte Diskussion. Prof. Dr. Dieter Nittel spricht im Rahmen der Reihe "Dialog Erwachsenenbildung" mit  VertreterInnen dreier VHS-Kursleiterräte (Bremen, Hamburg, Hanau) und zwei SprecherInnen des Bündnisses DaF/DaZ-Lehrkräfte über die aktuelle Situation der Erwachsenenbildner*innen und DaFZ-Lehrkräfte.

In der Diskussion geht es nicht nur darum, wie es jetzt ist, sondern vor allem darum, was man dagegen tun kann und wie man es machen soll. Es wurden Beispiele für positive Veränderungen genannt, wie die Bremer Rahmenvereinbarung, konkrete Wünsche und Forderungen an Träger und die Politik gestellt und Wege aufgezeigt, wie die Lehrkräfte, Wissenschaft, Verbände, Gewerkschaften die Lage verbessern können. 

Zu den wichtigsten Erkenntnissen des Austausches zählen folgende Punkte: 

"1. Die sich erst durch die Corona-Krise verdichtende Einsicht, dass Kursleiter*innen sehr wohl mit negativen Reaktionen seitens der Weiterbildungsorganisation rechnen können, wenn sie berechtigte berufliche Anliegen artikulieren, wird von den hier anwesenden Fachkräften geteilt. Selbst dann, wenn dies vereinzelte Phänomene sein sollten, wirken diese insbesondere mit Blick auf jene Organisationen der Erwachsenenbildung irritierend, die sich eines intakten Wertefundaments rühmen. 2. Immer dann, wenn sich frei- und nebenberufliche Fachkräfte zusammenschließen, steigt die Wahrscheinlichkeit beträchtlich, dass sie ihre vitalen Interessen erfolgreich durchsetzen können."

(as)

Interview mit einer DaFZ-Dozentin

Bild von NikolayFrolochkin auf Pixabay
Bild von NikolayFrolochkin auf Pixabay

In einem Interview mit "Business Insider" berichtet eine Kollegin aus dem Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte über die prekäre Arbeitssituation der Lehrkräfte im DaF/DaZ-Bereich und in der Erwachsenenbildung.

 

Sie weist vor allem auf die Situation unter den Corona-Maßnahmen hin, unter denen viele Lehrkräfte existentiell an den Rand gefahren werden. Diese Ausnahmesituation zeigt einmal mehr wie wichtig eine grundsätzliche Reformierung der Erwachsenenbildung, insbesondere im Integrationsbereich ist, wo "Bildung als ein Produkt unter Wert" verkauft wird.

(lge)

Zum Frauentag

Liebe alle, die ihr sitzt und lest, stellt euch vor, vor zwei Jahren durfte ich als Erwachsenenbildnerin anlässlich des Frauentags schon mal mit meinen Worten zu euch sprechen. Und?

 

Nichts hat sich geändert seit dem letzten Redebeitrag 2019: Bildung ist noch immer eine Ware, die unter Wert gekauft und verkauft wird.

 

Dazu gibt es Kaufverträge: Die Lehrkraft bietet die Arbeitskraft an und der Vertragspartner kauft diese, so billig wie möglich, ein. Gleichzeitig steht er staatlich unter Vertrag und bekommt für die weitere Bildungsvermittlung Geld. Die Bildungsvermittlerin Lehrkraft bildet Anfang und Ende der Kette und macht dabei keinen Gewinn. Angebot und Billigvergütung regeln den Markt: Wer nicht mitmacht, erhält keinen Auftrag mehr! Und wer mitmacht, steuert zielsicher und schnurstracks in die Altersarmut. Rücklagen lassen sich nun mal nicht bilden. Wovon?

 

Die Arbeitskraft der Lehrkräfte wird verwertet: zu einem Honorar , das noch immer unter dem vergleichbaren Mindestlohn in der Weiterbildung liegt. Verwertung passiert über Veräußerung. Die Lehrkraft gibt ihre Kenntnis als Bildungsvermittlerin in fremden Besitz. Eigentum an Wissen wird - per Vertrag – übertragen: auf Bildungsempfangende. Dies geschieht in staatlichem Auftrag. Verwertung zum Niedrigpreis.

 

Verwertung passiert über Ent-Wertung. Bildungsvermittlung wird allgemein gering geschätzt. Dass mehrheitlich Frauen die Weiter-Bildung leisten und mitteln, wird gesamtgesellschaftlich verschwiegen. Frauen sind so schön multi-tasking, bewältigen all die vielen Anforderungen, die Bildungsvermittlung mit sich bringt und vergessen auch mal, das Maul aufzumachen und Zähne zu zeigen: Lockdown für die strukturelle Diskriminierung von Frauenerwerbsarbeit!

 

Wir wollen keine Verwertung.

Wir wollen nicht länger ausgebeutet, mit unserer Bildungsarbeit verwendet und veräußert werden.

Wir wollen keine Entwertung unser selbst.

 

Was wir wollen, ist die Auf-Wertung unserer Erwerbsarbeit!

Was wir wollen, ist Wert-Schätzung und: Hoch-Schätzung !

 

Fair, fair und sicher nicht prekär!

 

zum 08.März 2021, Clarissa Haziri-Hagner

Brief ans BAMF wegen ZQ BSK und Priorisierung bei Impfungen

Das Sprecherteam des Bündnisses DaF/DaZ-Lehrkräfte hat vor ca. einer Woche das BAMF angeschrieben und darum gebeten, die Frist für die additive Zusatzqualifikation  für Lehrkräfte in Berufssprachkursen über den 01.01.2022 hinaus um ein Jahr zu verlängern. 

 

Ein anderer Punkt war die Coronaschutzimpfung. Das Bündnis hat das BAMF gebeten, sich bei den Verantwortlichen in der Politik dafür einsetzen, auch Lehrkräften in BAMF-Kursen zu erlauben, sich früher impfen zu lassen.

Wegen des Gesundheitsschutzes hat sich das Bündnis bereits am 12. Januar an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gewandt, das ja nicht nur für die Berufssprachkurse, sondern auch für den Arbeitsschutz zuständig ist. Das Bündnis hat folgendes vorgeschlagen bzw. gefordert:

 

- Träger stellen kostenlose Masken (FFP 2) zur Verfügung und kostenlose Tests 

- Priorisierung von DaZ-Lehrkräften bei der Impfung (Gleichbehandlung mit Lehrenden im Schuldienst)

- bei angeordneter Quarantäne bezahlte Freistellung bzw. bei Honorarkräften einfacher Zugang zu Ausfallhonoraren

- verbindliche Vorgaben zum Schutz von Lehrkräften, die zur Risikogruppe gehören

- Das Recht, dass diese o.g. Lehrkräfte ihre Teilnehmenden zum durchgängigen Tragen von Masken verpflichten können

- Das Recht auf Home-Office oder auf unbezahlte Freistellung bzw. Ausfallhonorar, falls Lehrkräfte aus der Risikogruppe im Präsenzunterricht aus medizinischen Gründen keine Masken tragen können

(as)

Lehrkräfte im Bereich Alphabetisierung/Grundbildung für eine Onlinestudie gesucht

Screenshot Webseite des DIE
Screenshot Webseite des DIE

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) sucht für eine Online-Interventionsstudie im Projekt KANSAS aktuell bundesweit Teilnehmer*innen. Es gibt dafür eine Aufwandsentschädigung von 105 €!

 

Was ist KANSAS?

 

KANSAS ist eine kompetenzadaptive, nutzerorientierte Suchmaschine für authentische Sprachlerntexte. Sie soll (angehende) Lehrkräfte bei der Recherche und Auswahl von Sprachlerntexten unterstützen und so die Unterrichtsvorbereitung einfacher machen. KANSAS wird im Rahmen der AlphaDekade durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

 

Worum geht es in der Studie?

 

In dieser Studie möchten wir herausfinden, wie gut KANSAS Lehrkräfte dabei unterstützen kann, passende und qualitative Sprachlerntexte zu finden und ob KANSAS somit hilfreich für die Unterrichtsvorbereitung ist. Dafür bitten wir Sie im Laufe der Studie, zwei Unterrichtsentwürfe mit KANSAS zu erstellen.

 

Einige Eckdaten für die Teilnahme:

 

•            Zielgruppe: Lehrkräfte aus dem Bereich Erwachsenen-Alphabetisierung und Grundbildung und DaZ

•            Für die Teilnahme gibt es eine Aufwandsentschädigung von 105€

•            Dauer: ca. 3 Stunden

•            Zeitraum: Januar bis März 2021

 

Wie wird die Studie durchgeführt?

 

Studienleitung und Teilnehmende bleiben während der gesamten Studie über eine Online-Kommunikationsplattform (Zoom) in Kontakt. Die Studienleitung leitet Sie Schritt für Schritt durch die Studie und ist durchgängig für Rückfragen ansprechbar.

 

Technische Voraussetzungen:

 

•            Google Chrome als Browser (kann vorab installiert werden)

•            Computer mit Lautsprecher und Mikrofon

•            Microsoft Office Word

•            Stabiler Internetzugang

 

Interesse?

Dann melden Sie sich unter dem Betreff „KANSAS“ per E-Mail bei Dr. Mareike Kholin: kholin@die-bonn.de.

(die)

Gute Nachrichten aus dem Hauptausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus

Auch der Hauptausschuss im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt das Anliegen „Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschul-Dozent*innen"! Am 17.02.2021 hat er damit den vorherigen einstimmigen Beschluss des Bildungsausschusses bekräftigt. Der Senat hat jetzt die Aufgabe, bis Mitte April und in Teilbereichen bis Mitte Mai unsere Themen zu bearbeiten und einen Lösungsweg vorzuschlagen. 

Die Berliner VHS-Dozent*innenvertretung und ver.di setzen weiterhin auf eine Verhandlungslösung zwischen dem Senat und der Gewerkschaft ver.di für eine bessere soziale Absicherung. Es soll ein Rahmenvertrag wie in Bremen vereinbart werden, wenn auch vorerst unterhalb des Tarifvertragsniveaus. In dem Beschluss des Hauptausschusses heißt es dazu ergänzend: „Für den Fall, dass eine Rahmenvereinbarung nicht möglich ist – welche anderen Lösungsinstrumente sieht der Senat, um die unter III. genannten Vorschläge mit der Gewerkschaft umsetzen zu können?“  Die Berliner VHS-Dozent*innenvertretung und ver.di wollen alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen und uns nicht weiter auf die lange Bank schieben lassen.  (lg)

Schon den "Hamburger Appell" unterschrieben?

Das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte ruft alle Kolleg*innen dazu auf, den von der GEW Hamburg veröffentlichten "Hamburger Appell" zu unterzeichnen und unter Kolleg*innen, Freunden usw. zu verbreiten. Leitet bitte den Appell auch an Eure Träger weiter!

 

"Hamburger Appell" zur Lage in der Weiterbildung

 

Staatlich verantwortete Weiterbildung vor dem Abgrund - die Politik muss dringend handeln! 

                                                                    

Unser Ziel: Nachhaltige Verbesserung der Lage der Lehrenden und der Träger der staatlich verantworteten Weiterbildung, insbesondere der BAMF-finanzierten Sprach- und Integrationskurse für Geflüchtete

Aktuelle Situation: gesellschafts- und bildungs­politisch skandalöse Beschäftigungsbedingungen für die fast 20.000 Lehrenden in den Sprach- und Integrationskursen:

Bedingungen der Lehrenden:

Prekär Honorar-Beschäftigte erhalten 41 € pro Unterrichtsstunde (netto ca. 20 €), zahlen ihre gesamten Sozialversicherungsbeiträge selbst, haben kein Einkommen im Krankheitsfall, tragen das volle unternehmerisches Risiko – oder

Prekär Angestellte haben meist nur befristete Verträge, arbeiten häufig 40 oder mehr Unterrichtsstunden pro Woche bei Vollzeit, haben keine bezahlte Vor- und Nachbereitungszeit für den Unterricht, d.h. reale Arbeitszeiten von bis zu 60 Zeitstunden pro Woche, treiben Raubbau an ihrer Gesundheit / Bruttogehalt: oft nicht über 3000 €

Die aktuelle Corona-geprägte Situation hat die Lage sowohl der Lehrenden als auch der Weiterbildungs­betriebe noch einmal drastisch verschärft. Viele Betriebe haben ihre Rücklagen aufgezehrt. Viele  Lehrende sind überschuldet, in Existenznot geraten und müssen sich beruflich umorientieren.

Integration kann aber nur dann gut gelingen, wenn die Weiterbildungsträger in die Lage versetzt werden, menschenwürdige Arbeitsbedingungen anzubieten und in zukunftsfähige Ausstattung zu investieren. Die Pandemiepauschale ist hierfür viel zu niedrig und nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wenn sich an der Finanzierung der Weiterbildung in den nächsten Monaten nichts ändert, wird ein erheblicher Teil der Träger die Pandemiezeit nicht überleben.

Die politischen Entscheidungsträger sind daher aufgefordert, massiv in eine bessere Finanzierung der Sprach- und Arbeitsintegrationskurse zu investieren. Hierzu gehören auch eine deutliche Verbesserung der Bezüge der Lehrenden und eine verbindliche Obergrenze der wöchentlich zu leistenden Unterrichtsstunden als Voraussetzung für gute Qualität von Weiterbildung.

 

Wir fordern deshalb von der großen Koalition auf Bundesebene noch für diese Legislatur:

Eine gesetzliche Verbesserung der Bedingungen in der staatlich verantworteten Weiterbildung mit:

1. Bundestariftreuegesetz (nur noch Träger mit Tarifverträgen bekommen Mittel aus der öffentlichen Hand)

- Eingruppierung entsprechend TVöD /Wettbewerb der Träger erfolgt über Qualität, nicht über den Preis

2. Deutlich längerfristige Finanzierungsstrukturen für die Träger

- unbefristete Festanstellungen der Lehrenden für Regelaufgaben

3. max. 25 UE (Unterrichtseinheiten zu 45 min) pro Woche bei Vollzeitstelle

4. 64 € Honorar pro UE bei allen bundesweiten Berufssprach- und Integrationskurse; 42 € Honorar für alle übrigen Weiterbildungsangebote

5. Träger werden befähigt, Weiterbildung der Lehrenden und kollegialen Austausch zu finanzieren

6. Innovations-Anschubfinanzierung für nachhaltige digitale Ergänzung der Lehre 

7. Durchführung einer Integrationskonferenz Weiterbildung mit den zuständigen Ministerien, der Wissenschaft, Vertretern der Träger, der Verbände und der Beschäftigten. Ziel: Zukunftspakt Weiterbildung 2020-25

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Warnung vor vielen Videokonferenzsystemen

Bild von Tumisu auf Pixabay
Bild von Tumisu auf Pixabay

Das Handelsblatt beschäftigt sich in seinem Beitrag "Microsoft Teams, Zoom, WebEx: Berliner Behörde warnt vor gängigen Videosystemen" mit dem Datenschutz bei Videodienstanbietern. Der Anlass ist ein Papier der Berliner Datenschutzbeauftragten - "Hinweise für Berliner Verantwortliche zu Anbietern von Videokonferenzdiensten"

Einerseits sei nach erneuter Prüfung bei den großen Anbietern keine wesentliche Besserung festgestellt worden, andererseits gebe es ausreichend viele rechtskonform nutzbare Dienste, sodass es keinen Grund gebe, für Videokonferenzen das Datenschutzrecht zu brechen. In dem Papier der Berliner Behörden befinden sich sowohl eine übersichtliche Tabelle mit den bewerteten Anbietern als auch Kleinberichte zu den einzelnen Firmen. 

Leider spielt das Thema Datenschutz bei Videokonferenzen bei sehr vielen Trägern und noch mehr bei selbstständigen Dozent*innen keine große Rolle. Die meisten wissen nicht, dass ihr Verhalten juristisch gesehen problematisch ist.

(as) 

 

 

Die Neustarthilfe startet

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat gestern bekannt gegeben, dass die Neustarthilfe beantragt werden kann. Ausführliche Infos und Links zum Antrag befinden sich auf der Webseite des Ministeriums.

 

Das Bundesministerium informiert auch über andere Coronahilfen.

(as)

 

Folgen der Pandemie für Dozierende

Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay
Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay

Zu den Folgen der Pandemie erschien in "weiter.bilden", der Zeitschrift für Erwachsenenbildung des DIE, Ausgabe 04 2020, der lesenswerte Artikel: "Ausweitung des Prekariats? Die Folgen der Pandemie für selbstständige Kursleitende."

 

Pia Probst, die Autorin, beschreibt am Beispiel der Volkshochschulen die Folgeerscheinungen der Pandemie für soloselbstständige ErwachsenenbildnerInnen und die Antworten der Einrichtungen wie der Politik. Sie zeigt auch Probleme und Unzulänglichkeiten dieser Reaktionen auf.

Bei näherem Interesse am Artikel kann gerne der Kontakt zur Autorin hergestellt werden. Schreibt dazu bitte an redaktion@dafdaz-lehrkraefte.de

Folgen der Pandemie für die Teilnehmer*innen und Träger

Bild von vanleuven0 auf Pixabay
Bild von vanleuven0 auf Pixabay

Der Deutschlandfunk beschäftigt sich in seiner Sendung Campus & Karriere vom 13.02. ausführlich mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Integrationsprozess und das vor allem berufliche Leben der Migrant*innen. Ca. ab der 18. Minute kommt auch ein DaFZ-Dozent aus Münster zu Wort, der massive Kritik an der BAMF-Zusatzqualifizierung für die Berufssprachkurse übt. Er nennt sie eine Zwangsfortbildung.

 

Bereits am 12. Februar thematisierte "Campus & Karriere" in seinem Beitrag  Weniger Geld für Integrations- und Berufssprachkurse die (vor allem technischen) Probleme der Teilnehmenden und Träger bei der Umstellung der BAMF-Kurse auf das Virtuelle Klassenzimmer. In der Sendung wurde auch auf die schwierige Lage vieler Träger eingegangen. Christiane Carstensen vom BVIB kritisierte die verschärften Kriterien für das SodEG. Die geänderten Voraussetzungen würden eine Beantragung in hohem Maße erschweren.

(as)

Berliner Arbeitsgericht weist Klage ab

Das Berliner Arbeitsgericht hat auch in der zweiten Instanz die Klage unserer Kollegin Inez* abgewiesen und festgestellt, dass VHS-Dozent*innen mit ihrer abgestimmten Kursplanung keinerlei vertragliche Bindungen eingehen, selbst klare mündliche, gar per E-Mail getroffene Vereinbarungen oder auch die  (früher übliche) namentliche Nennung im VHS-Programm können der im öffentlichen Dienst gebotenen „Schriftform“ nicht genügen.

Daher muss jetzt der Berliner Senat die Honorarverträge endlich rechtlich absichern. Anscheinend „kann“ ein Gericht nicht heilen, was die Politik bislang versäumt hat.

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Ein Etappensieg der Berliner VHS-Dozent*innen

Die Aktion „Soziale Absicherung“ der Berliner VHS-Dozent*innen kommt voran. Die Hauptziele sind eine 100 % Ausfallzahlung bei Krankheit ab dem 1. Tag (aktuell ab dem 3. Krankheitstag) und die Erhaltung des Auftragsvolumens nach Elternzeit, Krankheit oder Pflege von Angehörigen. Diese Forderungen sollen in eine Rahmenvereinbarung festgeschrieben werden. Mit dem Parlamentsbeschluss vom Juni 2020 "Mehr soziale Sicherheit für Volkshochschul-Dozent*innen" hat das Abgeordnetenhaus den Senat aufgefordert, mit der Gewerkschaft (ver.di) die Verhandlungen zur Rahmenvereinbarung aufzunehmen. Ende Oktober hat der Senat diese Aufforderung abgelehnt.

 

Was am 21.01.21 im Bildungsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses beschlossen wurde, war erfreulich und auch ungewöhnlich: der gesamte Bildungsausschuss hat mit allen Fraktionen einstimmig dafür votiert, den Parlamentsbeschluss vom Juni 2020 weiterzuverfolgen. Der Ausschuss hat diese Entscheidung an den Hauptausschuss des Parlaments übermittelt. Im Hauptausschuss wird am 17. Februar abgestimmt, ob die Senatsverwaltung sich auf Verhandlungen mit der Gewerkschaft (ver.di) über eine Rahmenvereinbarung zur sozialen Absicherung einlassen muss.

(lg)

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