Nur noch 4 Tage: Petition für faire Krankenkassenbeiträge direkt an den Bundestag

"Der Krankenkassenbeitrag an die gesetzlichen Krankenkassen für Selbstständige muss nach dem tatsächlichen Gewinn ermittelt werden." Dies fordert eine Petition an den Bundestag, die nur noch bis 25.04.2018 läuft. Auch wenn die Petition das benötigte Quorum nicht mehr erreichen wird: Um ein Signal an die Politik zu senden, ist es dennoch wichtig, dass sie die Mitzeichnungsfrist mit so vielen Stimmen wie möglich abschließt.

 

Zur Petition:

Ermittlung des Krankenkassenbeitrags an Gesetzliche Krankenkassen für Selbstständige nach dem tatsächlichen Gewinn

 

Mehr zum Thema: Themenseite Krankenkasse

(hb)

Gesundheitsminister Spahn will Halbierung der GKV-Mindestbeiträge im Herbst abstimmen

Laut Medienberichten liegt ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn vor, welcher die versprochene Halbierung der Mindestbemessungsgrenze für Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung umsetzt. Nach Angaben von Spahn würden 600.000 Kleinselbstständige davon profitieren. Er hoffe, dass der Gesetzentwurf nach der Sommerpause verabschiedet werden könne.

 

Des weiteren sehe der Gesetzentwurf die Rückkehr zur paritätischen Beitragsfinanzierung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern vor. Zudem sollten Krankenkassen zum Einfrieren bzw. Senken ihrer Zusatzbeiträge verpflichtet werden, wenn sie bestimmte Überschüsse erwirtschaften.

 

Medienberichte:

"Gesetzentwurf von Spahn: Krankenkassen sollen Beiträge senken", tagesschau, 20.04.2018

"Spahn will Krankenkassen zu Beitragssenkungen zwingen", Spiegel Online, 20.04.2018

(hb)

Rückblick auf den 1. Mai 2017: Erfolgreiche Pressearbeit

Der 1. Mai 2018 rückt näher. Damit werden die Medienbeiträge vom 1. Mai 2017 aus den Mediatheken verschwinden, die dort in der Regel für ein Jahr zur Verfügung stehen. Als Rückblick und als Ansporn sei daher noch einmal auf den informativen Fernsehbeitrag "Selbstständig in die Armut" verwiesen, der das komplexe Thema in nur 6 Minuten auf den Punkt brachte. Als Bild- und Interviewmaterial dienten dem Journalisten die Lehrkräfte der Stuttgarter Initiativgruppe, wie sie am Tag der Arbeit 2017 demonstrieren. Das Video zeigt: Mit den richtigen Medienkontakten kann also auch die vergleichsweise kleine Beteiligung an der Maidemo eine große Öffentlichkeit erreichen.

 

(hb)

Studie zur Perspektive von Asylsuchenden: "Sprache öffnet uns viele Wege"

Häufig wird über Flüchtlinge gesprochen, seltener mit ihnen. Eine Studie von 2017 hat daher Interviews mit Asylsuchenden ohne sicheren Aufenthaltsstatus geführt und herausgearbeitet, wie Geflüchtete selbst ihre Situation wahrnehmen.

Ein Aspekt, der in der öffentlichen Debatte noch unterschätzt werde, sei etwa der große Wunsch der Befragten nach sozialem Kontakt am Wohnort. Sprachkenntnisse erscheinen in der Studie als Querschnittsthema, das mit vielen anderen Bereichen zusammenhängt: "Als wir die Sprache gelernt hatten, waren viele große Wege für uns offen", drückt es ein junger Syrer aus.

Weitere wichtige Themen sind die Unterkunft (z.B. Belastung durch Lärm und Mängel, fehlende Sicherheit und Privatssphäre) sowie der Aufenthaltstatus (Angst und Unsicherheit). Was die Studie nicht mehr abdeckt: Die negative oder positive Entwicklung der Aspekte Unterkunft, Aufenthaltstatus und soziale Kontakte wirken sich andersherum auch auf die Konzentrationsfähigkeit, die Motivation und den Lernerfolg im Deutschkurs aus.

 

-> "Wie gelingt Integration? Asylsuchende über ihre Lebenslagen und Teilhabeperspektiven in Deutschland", Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration, 2017

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Achtklässlerin als Lehrerin in der Presse

"14-Jährige erteilt Zweitklässlern Matheunterricht." Ein solcher Titel wäre der Landauer Neuen Presse sicherlich nie in den Sinn gekommen. Man würde das eher als "Nachhilfe" bezeichnen, anderenfalls wäre der Aufschrei jedenfalls groß. Das Fach Deutsch als Zweitsprache (DaZ) dagegen ist weder in den Institutionen noch in den Köpfen als Profession verankert, und so sind offenbar alle Begriffe und Definitionen zum Abschuss freigegeben: Unter dem Titel "Achtklässlerin gibt Analphabeten Deutschunterricht" (LNP, 16.04.2018) heißt es, die 14jährige Gerta unterrichte jeden Samstag vormittag eine Gruppe Kinder ab dem Grundschulalter.

Können sich Kinder und Jugendliche gegenseitig etwas beibringen? Klar! Sollte man das als "unterrichten" bezeichnen? Besser nicht. Denn wenn Jugendliche nun schon fremdsprachige Kinder alphabetisieren können, wozu gibt es dann eigentlich noch Grundschullehrer? Das Engagement der 14-jährigen Gerta ist deshalb durchweg lobenswert, wird hier aber falsch eingeordnet. Im Sinne aller Beteiligten bleibt zu hoffen, dass die Kinder unter der Woche in einer Vorbereitungsklasse an Regelschulen lernen (optimalerweise mit ausgebildeten DaZ-Lehrkräften) und dass es sich bei dem Samstagskurs um ein erfrischendes und motivierendes Zusatzangebot handelt. Anderenfalls müsste der Aufschrei doch eigentlich groß sein...

(hb)

Kürzungen bei den Deutschkursen in Österreich

In Österreich hat die Regierung Kürzungen bei den Deutschkursen für Geflüchtete beschlossen. Für das laufende Jahr werden die Integrationsmittel an den AMS (Arbeitsmarktservice) nur 50 Prozent des Betrags vom letzten Jahres betragen. Statt 100 Millionen stehen nun 2018 nur mehr 50 Millionen Euro zur Verfügung. Für 2019 sieht das Budget dann gar keine AMS-Mittel für die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen vor.
Mehr dazu: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/oesterreich/politik/958171_AMS-Trainer-befuerchten-Kuendigungswelle.html

 

Auch interessant ist das Interview mit dem AMS-Vorstand Herbert Buchinger: https://www.profil.at/oesterreich/ams-vorstand-buchinger-interview-9755090
An einigen Schulungsinstituten sind die Auswirkungen dieser Politik bereits zu spüren. Beim Wiener AMS-Schulungspartner Mentor wurden z.B. seit Jahresbeginn 40 Trainer*innen gekündigt, 20 bis 30 weitere Verträge dürften demnächst auslaufen:
https://kurier.at/wirtschaft/kuerzungen-beim-ams-bedrohen-bis-zu-2000-jobs/400019386
 
 

"Warum ich als Honorarlehrkraft am 1. Mai auf die Straße gehe"

Der Erste Mai ist doch nur etwas für Arbeiter*innen aus den Großbetrieben, oder? Oder für eingefleischte Gewerkschaftsmitglieder? Irrtum, meint Cornelia Geeve, Honorarlehrkraft für Deutsch als Fremdsprache und Mitglied im Landesarbeitskreis DaF der GEW BW. Der Erste Mai geht uns alle etwas an. Auch, wenn die dargestellten historischen DGB-Plakate zu Urlaubsgeld, Krankheitsgeld und Mitbestimmung für Honorarlehrkräfte noch immer Utopie sind...

Da es den Artikel auch als Druckversion gibt, lässt er sich auch gut in Lehrerzimmern aufhängen oder an Kolleg*innen weitergeben.

 

-> Zum Artikel: "Warum ich am 1. Mai auf die Straße gehe"

 

(hb)

Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte hat eine neue Erklärung

Die Lokalgruppen und Kontaktpersonen des Bündnisses DaF/DaZ-Lehrkräfte haben in einer den ganzen März dauernden bundesweiten Abstimmung ihre neue Grundsatzerklärung einstimmig beschlossen. An die alte Erklärung vom 21.05.2016 anknüpfend, beginnt auch die neue mit den selbstbewussten Worten: „Sprache ist der Schlüssel zur Integration.“ Und wir, die Lehrkräfte für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (DaF/DaZ), haben ihn!

 

 

 

(as/hb)

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"Ich habe auch schon mit Krücken unterrichtet."

Die taz befasst sich in ihrem Artikel "Sie schafft das" (12.04.2018) ausführlich mit der Arbeit von Astrid Knabe, einer Berliner DaFZ-Lehrkraft. Die Kollegin schildert ihren Alltag in den Integrationskursen und berichtet über die prekären Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte sowie über die Altersarmut. Sie erzählt aber auch über die schönen Seiten der Integrationsarbeit mit Migrant*innen und Flüchtlingen. "Was ihr fehlt, ist die Wertschätzung für eine Arbeit, die sie doch letztlich im Auftrag der Bundesrepublik verrichtet." heißt es im Beitrag.

 

                                                                                                                                                                     (as/hb)

 

"Auf Kosten der Krankenkasse" - Oder?

Timot Szent-Ivanyi beschreibt unter dem Titel "Selbstständige: Auf Kosten der Krankenkasse" (Frankfurter Rundschau, 27.03.2018) einige richtige Probleme:

   1. Die Krankenkassenbeiträge sind für einige Selbstständige zu hoch.

   2. Wenn die Krankenkassenbeiträge sinken, fließt weniger Geld an die gesetzlichen Krankenkassen.

  3. Wenn weniger Geld an die gesetzlichen Krankenkassen fließt, dann kommt dafür nicht die gesamte Gesellschaft auf, sondern nur der Teil der Gesellschaft, der gesetzlich versichert ist.

Das darf man unfair finden. Ein Grund gegen die Absenkung der Beiträge ist es aber nicht, sondern eher ein Grund für eine vertiefte Debatte. Einige Reaktionen:

Linda Guzzetti, Koordination der Berliner Honorarlehrkräfte: "Weitere interessante Fragen werden in dem Artikel nicht gestellt: Inwieweit profitierten Krankenkassen bis jetzt von den hohen Beiträgen der Solo-Selbständigen? Warum arbeiten viele gering verdienende Soloselbständige an őffentlichen Einrichtungen, wie eine Studie belegt? Warum tragen diejenigen, die gut verdienen, zum Solidarsystem der Krankenkassen nicht bei?"

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Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte auf der FaDaF-Jahrestagung, 5.-7. April, Mannheim

Der Fachverband Deutsch als Fremdsprache beschäftigt sich mit DaF/DaZ als wissenschaftlicher Diszplin, während sich das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte in erster Linie für bessere Arbeitsbedingungen einsetzt. Doch zwischen fachlichen Inhalten und politischer Ausgestaltung der Kurse, Lehrkräfte-Ausbildung und Gehalt, Unterrichtsqualität und Arbeitsbedingungen bestehen zahlreiche Wechselwirkungen. Auch deshalb nahmen Vertreterinnen des Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte an der Jahrestagung des FaDaF vom 5. - 7. April 2018 in Mannheim teil und profitierten von anregenden Vorträgen und Gesprächen.

 

(hb)

Berufliche Qualifizierung von Geflüchteten: DGB sieht Sprachförderung und Sicherheit für Dozent*innen als Voraussetzungen

Der DGB beschreibt auf einem 15-seitigen Positionspapier, wie der Zugang zum Arbeitsmarkt für Geflüchtete verbessert werden könnte. Dabei beginnt alles mit der Sprache - als eines der ersten Themen geht es um den Integrationskurs, ausbildungsbegleitende Sprachförderung und die Arbeitsbedingungen der Dozent*innen:

"Die Qualität der BAMF-Integrationskurse (...) hängt wesentlich von Rahmenbedingungen wie Stundenanzahl, Kursgröße und Spezialangeboten wie Grundbildung ab. Begleitende Kinderbetreuung bei Sprachkursen von Frauen muss gewährleistet werden (...). Prekäre Beschäftigungsverhältnisse der Dozentinnen und Dozenten müssen zu Gunsten von Festanstellungen zurückgedrängt werden. Mindestens aber muss den Dozenten eine verbindliche Zusage über ein Jahresstundenkontingent gemacht werden. Aufgrund der inhaltlichen und pädagogischen Anforderungen ist kurzfristig eine Orientierung der Vergütung an die des öffentlichen Dienstes (TVöD) erforderlich, die vertraglich abgesichert werden muss."

 

Zum Positionspapier: "Möglichkeiten der beruflichen Qualifizierung von Geflüchteten verbessern", DGB, 12.03.2018

(hb)

Viele Azubis, wenig Deutsch: Handwerk drängt auf bessere Sprachförderung für Flüchtlinge in der Ausbildung

Wie heißt dieses Werkzeug auf Deutsch?
Wie heißt dieses Werkzeug auf Deutsch?
Nach dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gab es 2017 in handwerklichen Betrieben etwa 11.000 Azubis mit Fluchterfahrung. Im Vergleich zum Vorjahr hatte sich die Zahl mehr als verdoppelt. Doch Stefan Hardege vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) benennt  auch zwei Probleme: Erstens benötigten Betriebe mehr Sicherheit bezüglich des Aufenthaltsstatus ihrer Azubis. Und zweitens seien die Deutschkenntnisse oftmals nicht ausreichend, um die Anforderungen der Ausbildung zu bewältigen - auch dann, wenn bereits ein Integrationskurs besucht wurde, was nicht für alle Geflüchteten möglich ist. Hardege: „Wir hören von Industrie- und Handelskammern, dass Ausbildungen häufiger aufgrund nicht ausreichender Sprachkenntnisse abgebrochen werden.“
Die Artikel lassen auf ein großes Interesse des Handwerks an Geflüchteten schließen. Denn das Handwerk hat Nachwuchsprobleme: Laut Stuttgarter Zeitung wäre die Glaser-Klasse an einer Gewerblichen Schule ohne Flüchtlinge gar nicht voll geworden. Doch auch hier sind Sprachkenntnisse entscheidend für den Ausbildungserfolg.
(hb)

Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte in GEW-Zeitschriften

Manchmal ist es ganz einfach, Brücken zu schlagen: Mehrere GEW-Mitglieder verfassten Artikel für ihre lokalen Gewerkschaftszeitschriften, die nun erschienen sind.

Hintergrund: Im Februar 2018 hatten sich die Ehrenamtlichen auf Bundesebene in Köln zusammengefunden, um sich auszutauschen. Das Engagement im Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte geht in der Regel Hand in Hand mit der Beteiligung in einer Gewerkschaft.

(hb)

Praxistipp: Banner malen

iconmonstr.com
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Egal ob bei einer Demo, einer Straßenaktion oder am Infotisch: Ein Banner ist immer hilfreich, um als Gruppe erkennbar und sichtbar aufzutreten. Das Basteln kostet etwas Mühe, doch wer sorgfältig vorgeht, erhält ein schönes, robustes und wetterfestes Banner, das zu allen Gelegenheiten wieder verwendet werden kann.

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Pressemitteilung des AStA an der Uni Göttingen: Doppelmoral im Umgang mit der Weiterbildung

An der Zentralen Einrichtung für Sprachen und Schlüsselqualifikationen (ZESS) der Universität Göttingen werden im kommenden Sommersemester  34 Kurse wegfallen, 30 weitere dann zum Wintersemester. Das hat dramatische Folgen für die Lehrbeauftragten, aber auch für die Studierenden: Nach aktuellen Schätzungen werden im Sommersemester ungefähr 650 Studierende keinen Kursplatz bekommen, zum Wintersemester dann sogar 1200. "Von Englisch über Spanisch bis hin zu Excelkursen" seien alle Kursarten von den Streichungen betroffen. Durch die entstehenden Wartezeiten bei Sprachkursen könnten Studierende einen Auslandsaufenthalt über das Erasmusprogramm nicht mehr in der Regelstudienzeit eines Bachelor-Studiums absolvieren.

Daher hat der AStA, als Vertretung aller Studierenden,  gefordert, dass entsprechend der großen Nachfrage das Budget für die ZESS-Kurse bereits zum Sommersemester erhöht wird. Die Universität könne sich nicht nach außen mit dem Slogan „Digitalisierung, Diversität und Internationalisierung“ anpreisen und gleichzeitig das Kursprogramm am Weiterbildungszentrum einschränken.

(lg/hb)

Integrationsminister der Länder: Integrationskurse für Familien und Menschen mit Behinderung benötigt

Am 15.03.2018 kamen die Integrationsministerinnen und -minister zu einer Konferenz zusammen. Obwohl eine Vielzahl von Themen beraten wurde, interessierte sich die Presse besonders für die Forderung der Integrationsminister*innen, Integrationskurse besser auf Familien sowie auf Menschen mit Behinderungen abzustimmen.

Nach Angaben des StMas Bayern habe die Integrationsministerkonferenz auch die Überprüfung der Qualität der Integrationskurse gefordert. Beratungsstellen und Jobcenter sollten gestärkt werden.

 

Pressespiegel:

(hb)

Übersicht: Scheinselbstständigkeit

Indizien für Scheinselbstständigkeit liegen in vielen Einrichtungen der Weiterbildung vor. In diesem Beitrag beobachten wir aktuelle Gerichtsurteile und Beispiele.

 

Aktuell: Das Landessozialgericht NRW hatte für den Musikdozent einer städtischen Musikschule zunächst Scheinselbstständigkeit festgestellt. Nun hob das Bundessozialgericht die Entscheidung auf. Das Urteil wirft ein Schlaglicht auf den Umgang mit dem Thema beim Bundessozialgericht.

Zur Zusammenfassung der Urteile: "Beachtung eines Lehrwerkplans führt nicht zur Sozialversicherungspflicht", Haufe, 20.03.2018

 

Weitere Beispiele befinden sich im Artikel.

(hb)

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Der Erste Mai ruft: Auch die Honorarlehrkräfte

01.05.2017 in Stuttgart
01.05.2017 in Stuttgart

Warum sollten sich DaF-Lehrkräfte und Weiterbildner*innen beteiligen?

  • Sichtbarkeit: Auf der Demo selbst werden Honorarlehrkräfte für eine große Zahl von Demoteilnehmern und Passanten sichtbar. Nicht vergessen: Fotos machen und einen kleinen Bericht schreiben! Das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte veröffentlicht gerne euer Material auf dieser Webseite. Auch Gewerkschaftszeitschriften freuen sich oft über Beiträge (Beispiel: Berichte über die Bündnistagung).
  • Bereits bestehende Pressekontakte können anlässlich des Ersten Mais aufgewärmt werden. 2017 erschien anlässlich des Ersten Mais ein sehenswerter Beitrag über Solo-Selbstständigkeit: "Selbstständig in die Armut", ARD plusminus, 03.05.2017 (6 Minuten)
  • Für Kolleg*innen ist die Beteiligung kein großer Aufwand. Hier kann jede*r einen kleinen Beitrag leisten und ganz einfach mitlaufen. Wer allerdings als Gruppe erkennbar sein möchte, sollte ein Banner mitbringen. Das Basteln lohnt sich, denn ein robustes Banner wird auch bei allen zukünftigen Straßenaktionen, Demos oder Infoständen immer wieder gute Dienste leisten. Wie das Banner gelingt, beschreibt der "Praxistipp: Banner malen".

Weitere nützliche und interessante Artikel folgen auf der Themenseite zum Ersten Mai 2018.

(hb/hb)


Aufruf an alle Lehrkräfte: Schreibt uns eure Erfahrungen mit der neuen Integrationskursverordnung

Mit der "Dritten Verordnung zur Änderung der Integrationskursverordnung" werden einige Organisationsmerkmale der Integrationskurse neu geregelt. Wir wollen die Veränderungen in der Praxis beobachten. Unser Aufruf an alle Lehrkräfte lautet daher: Habt ihr bereits Erfahrungen mit Kurswechslern, Zuweisungen oder Ausschreibungsverfahren gemacht? Bitte schreibt uns eure Erfahrungsberichte an sprecherteam@dafdaz-lehrkraefte.de. Bitte teile uns auch mit, ob wir deinen Erfahrungsbericht in anonymisierter Form veröffentlichen dürfen.

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