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Aktuell


ZQ BSK: ein sechster Erfahrungsbericht

Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay
Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay

Heute veröffentlichen wir unten einen sechsten Bericht zur ZQ BSK. Wir, das Bündnis, bitten Euch um Erfahrungsberichte über Eure BSK-Zusatzqualifizierungen. Schickt uns bitte den Text in anonymisierter Form zu, und schreibt bitte gleich, ob Ihr mit einer Veröffentlichung einverstanden seid.  Wir werden dann eine Auswahl ans BAMF und BMAS schicken.

 

Die Fortbildung war interessant und hat Anregungen gebracht. Die Ansprache war allerdings z. T. herablassend bis selbstvergessen-autoritär. Das Tempo war enorm, sodass ich auch den Eindruck eines Stresstestes hatte, dem manche nicht gewachsen waren. Darauf wurde keine Rücksicht genommen. In den Fragen und Aufgaben des Portfolios wurde stets intensive Selbstkritik gefordert, bei gleichzeitiger Aufforderung, den Teilnehmenden Enthusiasmus nahe zu bringen.

 

 

In dieser Fortbildung schlägt einem erneut die Ignoranz und Arroganz organsierter institutioneller Machtstrukturen entgegen, mit der man in einer Situation der Vereinzelung und Prekarisierung konfrontiert ist. Zweifelhaft sind die Umstände, in denen die Fortbildung stattfindet, die von den Machern der Fortbildung ohne Not ignoriert werden können: Mein Träger hat sich nicht um die Rekrutierung von Berufssprachkursen bemüht, obwohl das m. E. in der hiesigen Region geboten wäre. Aus meinen IK-Kursen kenne ich einige Teilnehmende, die einen BSK gut gebrauchen könnten. Es gibt aber in der Nähe keinen erreichbaren Kurs, der von einem Träger mit gutem Ruf angeboten wird.

 

Ich selbst habe kaum bzw. allenfalls minimal eine Chance, mit der ZQ vor Ort Geld zu verdienen bzw. muss gegebenenfalls lange Wege in Kauf nehmen. Angesichts rückläufiger Integrationskurse verspricht die Teilnahme an der ZQ BSK eine kleine Aussicht, meinen Lebensunterhalt auch in Zukunft sichern zu können. Die Motivation, eine aufwendige Fortbildung zu machen, liegt in der Berufswelt z. T. auch darin, den nächsten Karriereschritt zu planen. Im krassen Gegensatz dazu ist meine Erfahrung, dass Fortbildungen im Bereich Deutsch als Fremdsprache sich nicht wirklich lohnen. Ich habe eine Reihe von Fortbildungen gemacht, was sich für mich nie wirklich ausgezahlt hat, denn Kurse und Prüfungen werden auf die immer gleiche, undurchsichtige Art und Weise vergeben. Die prekäre Situation mit all ihren verheerenden Schattenseiten – ständige ökonomische Unsicherheit, psychischer Verschleiß, kurz- und langfristige Planungsunsicherheit, Altersarmut – bleibt für uns DozentInnen auch nach der ZQ bestehen.

 

 

Die berufliche Situation, in der sich AkademikerInnen wiederfinden, kann nur als nachhaltige Unverschämtheit adäquat bezeichnet werden. Über die zunehmende Unzufriedenheit der BürgerInnen, Politikverdrossenheit und entsprechende (Protest-)Wahlergebnisse müssen sich die Verantwortlichen im Amt nicht wundern. 

Uni Marburg: digitale ZQ Alphabetisierung

Flyer Uni Marburg
Flyer Uni Marburg

 

Das BAMF hat die Durchführung der Zusatzqualifizierung  Alphabetisierung mit digitalen Anteilen von bis zu 100% bis Ende 2021 genehmigt. Die Uni  Marburg  möchte dementsprechend im September eine komplett digitale Zusatzqualifizierung Alphabetisierung durchführen.

Ausführliche Informationen hierzu befinden sich auf der Webseite des Fachbereichs und im unten befindlichen Flyer.

"Wenn man in Alphabetisierungskursen unterrichten möchte, braucht man andere Herangehensweisen als in herkömmlichen Deutschkursen. Es wird nicht nur die Sprache vermittelt, sondern auch das Lesen und Schreiben. Zum Schriftspracherwerb müssen verschiedene Teilkompetenzen aufgebaut werden, dazu gehören das phonologische Bewusstsein, eine gute Lautwahrnehmung, motorische Fertigkeiten und vieles mehr. Die Lehrkraft muss unter anderem über unterschiedliche methodische Vermittlungsangebote verfügen, um die unterschiedlichen Lerntypen der Teilnehmer ansprechen zu können. In diesem Zertifikatskurs werden Sie auf diese besondere Arbeit und die Bedürfnisse dieser speziellen Zielgruppe vorbereitet."

(as)

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ZQ BSK: ein fünfter Erfahrungsbericht

Liebe Kolleg*innen, wir, das Bündnis, bitten Euch um Erfahrungsberichte über Eure BSK-Zusatzqualifizierungen. Schickt uns bitte den Text in anonymisierter Form zu, und schreibt bitte gleich, ob Ihr mit einer Veröffentlichung einverstanden seid. Heute veröffentlichen wir unten einen fünften Bericht.

 

"Die ZQ BSK, konnte ich in den ersten Monaten 2021 komplett online absolvieren. Es war eine gute Zeit mit engagierten Dozent*innen, gut vorbereiteten und ineinandergreifenden Modulen, interessanter Austausch mit Kolleg*innen, gute Organisation. Mir hat gefallen, dass die sicher umfangreichen Inhalte konzipierten Praxisbezug hatten und unsere Praxis daher auch gut reflektiert und einbezogen wurde.

 

Meine Kritik bzw. Fragen stellen sich mir auf anderer Ebene. Eine verpflichtende ZQ, um selbständig die Kurse weiter unterrichten zu können, die man bereits unterrichtet,  finde ich schwierig mit der aktuellen Definition unserer Selbständigkeit vereinbar. Qualität sichern und erhöhen, das ist gut. Qualität für Lernende hängt aber auch an Kontinuität und Verlässlichkeit. Die wiederum wären immens gesichert, wenn DaF-DaZ Lehrkräfte wenigstens befristet angestellt werden.

 

Eine Lehrkraft, die nun z.B. einen Berufssprachkurs unterrichten wird, dann aber, um Regeln zur Scheinselbständigkeit zu beachten, bei anderen Trägern vielleicht einen I-Kurs oder noch anderswo Standardkurse machen muss, die kann das, was Gutes in der Fortbildung kam, nur minimal realisieren. Amortisieren sich so überhaupt die investierten Kosten seitens des BAMF?

 

A2-C1 BSK, das ist ein langer Weg, auf dem gerade im BSK-Bereich Kontinuität von Nöten wäre. Dann würde diese aber auch weitere Fortbildungen viel Sinn machen. Es wäre immer noch ein Momentum zusammen mit dieser großangelegten Fortbildungsaktion auch etwas Neues in der Durchführung der BSK Kurse auf den Weg zu bringen.

 

Was schreckt an einer befristeten Einstellung, wenn man dadurch Lernende mit mehr Erfolg in Arbeit, Ausbildung und Studium bringen kann? Die ZQ hat Ziele definiert und wenn man dazu beitragen will diese zu realisieren, sollten alle Beteiligten Interesse haben, dass diese Realisierung effektiv gelingen kann."

Smart-Genossenschaft – eine „smarte“ Idee für freiberufliche Lehrkräfte?

Zwei Seiten einer Medaille

 

Seit einiger Zeit bietet die „Smart gGmbH“ bei vielen Weiterbildungseinrichtungen in Bremen und anderswo eine Art „Patentlösung“ für freiberufliche Lehrkräfte hinsichtlich Sozialversicherung und Steuern an: die Mitgliedschaft und  sozialversicherte Anstellung bei der Smart-Genossenschaft. Was ist davon zu halten? Welche Chancen und welche Risiken gibt es dabei?

 

Bei der Smart gGmbH handelt es sich um eine Art Dienstleistungsgenossenschaft für Soloselbstständige insbesondere im Kultur- und Weiterbildungsbereich in Form einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH), die den Mitgliedern voll sozialversicherte Arbeitsverhältnisse anbietet. Die Unabhängigkeit z.B. der Dozent*innen bei Einwerbung von Aufträgen und der thematischen und methodischen Gestaltung des Unterrichts bleibt wie bei Soloselbstständigkeit erhalten. Allerdings hat dieses System nicht nur Vorteile sondern auch Nachteile, auf die in der Einschätzung genauereingegangen wird.

Was ist Smart genau? Damit jeder sich ein genaues Bild von Smart,

  • seinen positiven Zielen,
  • genauen Vorgehensweisen,
  • finanziellen und anderen Auswirkungen,
  • differenzierten Vor- und Nachteilen für verschiedene Soloselbstständigen-Gruppen sowie
  • individuelle Gestaltungsmöglichkeiten und
  • zukünftige Risiken für soloselbstständige Dozent*innen

machen kann, im Folgenden genauere Informationen.

(hk)

 

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ZQ BSK: ein vierter Erfahrungsbericht

Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay
Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay

Heute veröffentlichen wir unten einen vierten Bericht zur ZQ BSK. Wir, das Bündnis, bitten Euch um Erfahrungsberichte über Eure BSK-Zusatzqualifizierungen. Schickt uns bitte den Text in anonymisierter Form zu, und schreibt bitte gleich, ob Ihr mit einer Veröffentlichung einverstanden seid.  Wir werden dann eine Auswahl ans BAMF und BMAS schicken.

 

"Auch ich habe die ZQBSK absolviert und mich reichlich verschaukelt gefühlt. Auch wir hatten nette, mal mehr, mal weniger kompetente DozentInnen. Mit einigen KollegInnen gab es einen wertvollen Austausch. Nur, das habe ich bereits. Ich habe sehr nette UND kompetente KollegInnen, mit denen ich mich regelmäßig austausche. Sogar in der Pandemie haben wir uns regelmäßig auf zoom getroffen, Dinge ausprobiert und Tipps weitergegeben.

 

Selbst KollegInnenhospitation hat nicht das Bamf erfunden. Wir sind schon groß und können tatsächlich auch von selbst mal bei KollegInnen hospitieren. Ich habe das bereits gemacht, bevor ich wusste, dass das Bamf es von mir erwarten würde. Und zwar auch online. Wir geben uns danach sogar Feedback.

Was soll ich als Linguistin in 8 h Linguistik neu lernen? Und gibt es tatsächlich jemanden, der Sprache unterrichtet und noch nie von einem Rollenspiel gehört hat? (Der sollte tatsächlich eine Fortbildung machen.)

 

Wir alle arbeiten seit Jahren interkulturell und ärgern uns über die hinterherhinkenden Lehrwerke und die hinterherhinkenden BSK-Konzepte. Und von diesen Hinterherhinkern sollen wir uns jetzt was erklären lassen? Was genau? Das habe ich nach wie vor nicht verstanden. Auf DAX-Vorstandsebene haben wir ausländische Chefs, die kein Deutsch sprechen. Wir haben dunkelhäutige Deutsche, wir haben islamische Deutsche, wir haben Regenbogenfamilien. Wo ist die Vielfalt in den Lehrwerken? Dort gibt es keine Chefs mit Migrationserfahrung, keine Frauen mit Kopftuch in Arbeit, keine fließend Deutsch sprechenden ‚Brünetten‘ oder gar Dunkelhäutige, keine Regenbogenfamilien, selten Zugewanderte in hochqualifizierten Jobs etc. Die Lehrwerke reproduzieren die konstruierte Grenze zwischen Zugewanderten und Einheimischen im Kopf statt sie aufzubrechen. Diese Grenze hat in  vielen deutschen Regionen, vor allem den Metropolen, so nie in der Realität existiert, da sie über Jahrhunderte immer wieder Einwanderungsgebiete waren. 

 

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Arbeitsgericht Stuttgart: Anspruch auf Urlaub

Urlaub steht Arbeitnehmerähnlichen zu, urteilt das Arbeitsgericht Stuttgart am 15.07.2021. Somit muss die Volkshochschule Stuttgart zwei Dozentinnen Urlaub gestatten.

In der Pressemitteilung der GEW, die die beiden Kolleginnen vor Gericht vertritt, heißt es dazu: "Von richterlicher Seite wurde die Arbeitnehmerähnlichkeit, die für diesen Anspruch vorliegen muss, bejaht und damit auch die wirtschaftliche Abhängigkeit und die daraus folgende soziale Schutzbedürftigkeit, die sich für die Kläger*innen ergibt, festgestellt." Die baden-württembergische GEW-Vorsitzende Monika Stein sieht dies als einen Anfang: „Träger müssen zeitnah in die Lage versetzt und verpflichtet werden, feste tariflich geregelte Arbeitsverhältnisse für ihre Lehrkräfte zu schaffen“.

Urlaub steht den beiden Klägerinnen nach §2 BurlG zu. Für die Jahre 2016, 2017 und 2018 wären das bei den beiden Dozentinnen über 14 Tage. Die Kolleginnen hatten die Klage auf Urlaubsentgelt für die Jahre 2016 - 2018 eingereicht. Das Bündnis berichtete in einigen Beiträgen über den Prozess.

Wie die Volkshochschule zum Urteil des Arbeitsgerichts steht, weiß die Stuttgarter Zeitung: “Der Aufsichtsrat werde entscheiden, ob man Rechtsmittel einlegen werde. Mit der Politik wolle man „ausloten, wie wir zu einer Lösung gelangen, die den Interessen beider Seiten Rechnung trägt und finanzierbar ist.“

(chh)

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ZQ BSK: ein dritter Erfahrungsbericht

Liebe Kolleg*innen, wir, das Bündnis, bitten Euch um Erfahrungsberichte über Eure BSK-Zusatzqualifizierungen. Schickt uns bitte den Text in anonymisierter Form zu, und schreibt bitte gleich, ob Ihr mit einer Veröffentlichung einverstanden seid. Heute veröffentlichen wir unten einen dritten Bericht.

 

"Auch ich habe die ZQ BSK schon absolviert. Die ZQ fiel in die Lockdown-Zeit am Ende des Winters Anfang 2021, daher fanden alle Seminartage komplett online statt. Es war eine wertvolle Erfahrung, eine digitale Fortbildung in der Zeit des Distanzunterrichts selbst aus TeilnehmerInnensicht zu absolvieren. So erkennt man schnell, was man selbst nicht gut macht oder besser machen könnte, was digital funktioniert oder nicht.

 

Mit meiner ZQ bin ich sehr zufrieden. Ich hatte einen Platz bei einer qualifizierten Einrichtung bekommen, die mit erfahrenen, überaus kompetenten Dozentinnen punkten konnte. Mir war klar, dass das Lern- und Lesepensum umfangreich sein würde, daher stellte es mich vor die Herausforderung, dies auch neben meinen laufenden Kursen bewältigen zu können. Aber: Es war machbar und es hat sich gelohnt! Mir war von Anfang an klar, dass ich am meisten von der ZQ profitiere, wenn ich mich beteilige und einbringe. Und das habe ich auch umgesetzt.

 

Die Klagen über das Portfolio kann ich nur bedingt nachvollziehen. In meiner ZQ wurden die etwas schwammigen Aufgabenstellungen des BAMF von der Fortbildungseinrichtung konkret formuliert und pandemiekonform angepasst, so dass sie auch unter Distanzunterrichtsbedingungen durchführbar waren. Während der Seminartage wurde auch immer wieder auf die Aufgabe für das Portfolio, die aus dem Seminartag hervorgehen sollte, Bezug genommen. Insofern war es kein Hexenwerk, am Ende das Portfolio zusammenzustellen. 

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Schon den "Hamburger Appell" unterschrieben?

Das Bündnis DaF/DaZ-Lehrkräfte ruft alle Kolleg*innen dazu auf, den von der GEW Hamburg veröffentlichten "Hamburger Appell" zu unterzeichnen und unter Kolleg*innen, Freunden usw. zu verbreiten. Leitet bitte den Appell auch an Eure Träger weiter!

 

"Hamburger Appell" zur Lage in der Weiterbildung

 

Staatlich verantwortete Weiterbildung vor dem Abgrund - die Politik muss dringend handeln! 

                                                                    

Unser Ziel: Nachhaltige Verbesserung der Lage der Lehrenden und der Träger der staatlich verantworteten Weiterbildung, insbesondere der BAMF-finanzierten Sprach- und Integrationskurse für Geflüchtete

Aktuelle Situation: gesellschafts- und bildungs­politisch skandalöse Beschäftigungsbedingungen für die fast 20.000 Lehrenden in den Sprach- und Integrationskursen:

Bedingungen der Lehrenden:

Prekär Honorar-Beschäftigte erhalten 41 € pro Unterrichtsstunde (netto ca. 20 €), zahlen ihre gesamten Sozialversicherungsbeiträge selbst, haben kein Einkommen im Krankheitsfall, tragen das volle unternehmerisches Risiko – oder

Prekär Angestellte haben meist nur befristete Verträge, arbeiten häufig 40 oder mehr Unterrichtsstunden pro Woche bei Vollzeit, haben keine bezahlte Vor- und Nachbereitungszeit für den Unterricht, d.h. reale Arbeitszeiten von bis zu 60 Zeitstunden pro Woche, treiben Raubbau an ihrer Gesundheit / Bruttogehalt: oft nicht über 3000 €

Die aktuelle Corona-geprägte Situation hat die Lage sowohl der Lehrenden als auch der Weiterbildungs­betriebe noch einmal drastisch verschärft. Viele Betriebe haben ihre Rücklagen aufgezehrt. Viele  Lehrende sind überschuldet, in Existenznot geraten und müssen sich beruflich umorientieren.

Integration kann aber nur dann gut gelingen, wenn die Weiterbildungsträger in die Lage versetzt werden, menschenwürdige Arbeitsbedingungen anzubieten und in zukunftsfähige Ausstattung zu investieren. Die Pandemiepauschale ist hierfür viel zu niedrig und nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wenn sich an der Finanzierung der Weiterbildung in den nächsten Monaten nichts ändert, wird ein erheblicher Teil der Träger die Pandemiezeit nicht überleben.

Die politischen Entscheidungsträger sind daher aufgefordert, massiv in eine bessere Finanzierung der Sprach- und Arbeitsintegrationskurse zu investieren. Hierzu gehören auch eine deutliche Verbesserung der Bezüge der Lehrenden und eine verbindliche Obergrenze der wöchentlich zu leistenden Unterrichtsstunden als Voraussetzung für gute Qualität von Weiterbildung.

 

Wir fordern deshalb von der großen Koalition auf Bundesebene noch für diese Legislatur:

Eine gesetzliche Verbesserung der Bedingungen in der staatlich verantworteten Weiterbildung mit:

1. Bundestariftreuegesetz (nur noch Träger mit Tarifverträgen bekommen Mittel aus der öffentlichen Hand)

- Eingruppierung entsprechend TVöD /Wettbewerb der Träger erfolgt über Qualität, nicht über den Preis

2. Deutlich längerfristige Finanzierungsstrukturen für die Träger

- unbefristete Festanstellungen der Lehrenden für Regelaufgaben

3. max. 25 UE (Unterrichtseinheiten zu 45 min) pro Woche bei Vollzeitstelle

4. 64 € Honorar pro UE bei allen bundesweiten Berufssprach- und Integrationskurse; 42 € Honorar für alle übrigen Weiterbildungsangebote

5. Träger werden befähigt, Weiterbildung der Lehrenden und kollegialen Austausch zu finanzieren

6. Innovations-Anschubfinanzierung für nachhaltige digitale Ergänzung der Lehre 

7. Durchführung einer Integrationskonferenz Weiterbildung mit den zuständigen Ministerien, der Wissenschaft, Vertretern der Träger, der Verbände und der Beschäftigten. Ziel: Zukunftspakt Weiterbildung 2020-25

Termin in Hannover

Zwei VertreterInnen der hannoverschen Gruppe des Bündnisses DaF/DaZ-Lehrkräfte führten am 29.06.21  ein sehr gutes Gespräch mit Christine Strobelt vom niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

 

Das Thema war die von der Integrationsministerkonferenz vor Kurzem  beschlossene Arbeitsgruppe „Digitalpakt Sprach- und Integrationsmaßnahmen“, die sich mit den BAMF-Kursen befassen soll. 

 

Es konnte auch die Verbesserung der Arbeitsbedingungen thematisiert werden, vor allem die 40-UE-Verträge und Faktorisierung des Unterrichts für Festangestellte.

(as)

ZQ BSK: ein zweiter Erfahrungsbericht

Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay
Bild von Dariusz Sankowski auf Pixabay

Heute veröffentlichen wir unten einen zweiten Bericht zur ZQ BSK, den uns zwei Lehrkräfte zuschickten. Wir, das Bündnis, bitten Euch um Erfahrungsberichte über Eure BSK-Zusatzqualifizierungen. Schickt uns bitte den Text in anonymisierter Form zu, und schreibt bitte gleich, ob Ihr mit einer Veröffentlichung einverstanden seid.  Wir werden dann eine Auswahl ans BAMF und BMAS schicken.

 

Wir gehören auch zu den Glücklichen, die die ZQ bereits erfolgreich hinter sich gebracht haben – online und zu Zeiten, in denen so viele Coronabeschränkungen galten, dass eigentlich mehr Zeit für die ZQ blieb. Trotzdem war der Zeitaufwand immens und für die individuellen Arbeiten müssten deutlich mehr UE veranschlagt werden. Uns kam die ZQ oft eher wie ein Stresstest vor, als wie eine Qualifizierung, mit der wir auf die Umsetzung der Berufssprachkurse vorbereitet werden sollen.

 

 

Da alle Lehrkräfte gleichermaßen und in kürzester Zeit durch die Schulung geschleust werden müssen, sahen wir uns mit unseren Erfahrungen nicht wertgeschätzt (die Audio-Satire mit der Bäckeranalogie zu finden bei dafdaz-lehrkraefte.de ist hier sehr passend!). Ein ähnliches Gefühl haben vermutlich viele unserer Teilnehmer*innen, deren berufliche Erfahrungen oft auch nicht anerkannt werden. Hoffentlich war das Erzeugen dieser Abwertung nicht die Intention der ZQ. 

 

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Radiosendung zu Verbesserungen an Berliner VHS-en

Der Deutschlandfunk befasst sich in seiner Sendung "Mehr Geld und bessere Absicherung für VHS-Dozierende" mit den erkämpften Verbesserungen und interviewt Beate Strenge von der Berliner VHS-Dozvertretung.
Um die Sendung zu hören, scrolle man auf den 05.07.2021 runter und klicke auf "Berlin: Mehr Geld und bessere Absicherung für VHS-Dozierende (Audio)"
Das Bündnis hat darüber schon am 01.07.2021 hier auf der Webseite berichtet. 
(as)

Widerstand gegen "Zwangsfortbildung": ZQ BSK in der GEW-Zeitschrift

In seinem Artikel „Widerstand gegen Zwangsfortbildung“ in der „Erziehung und Wissenschaft“ 07-08/2021 (S- 40-41) geht der Journalist Holland-Letz auf die Zumutungen durch die „Additive Zusatzqualifizierung für Lehrkräfte in Berufssprachkursen“ ein. 

Weil diese ZQ-BSK ab 01/2022 obligatorisch für Lehrkräfte in BSK-Kursen ist, seien die relativ wenigen Plätze in Fortbildungen so gut wie  alle bis Jahresende ausgebucht, lange Wartelisten bestünden überall. Das BAMF weigere sich bislang, die Frist zu verlängern. Der Umfang der Fortbildung – 160 Präsenz- und Selbstlernstunden plus einer Abschlussarbeit von 15-20 Seiten  -  sei extrem aufwendig und parallel zur Berufstätigkeit fast nicht zu schaffen; die Teilnehmenden seien also genötigt, ihre Erwerbsarbeit einzuschränken und auf Einkommen zu verzichten. Bezahlt werde die Teilnahme an der ZQ-BSK vom BAMF nicht, im Gegenteil, viele Träger der ZQ verlangten einen Eigenanteil zwischen 30 und 200 €.

Besonders verärgert seien viele Teilnehmenden, dass ihre langjährige Erfahrung offenbar nichts wert sei, denn sie müssten die ZQ  komplett durchlaufen. Man kann als Beobachtende daraus schließen, dass in Präsenz-, Lese-  und Schreibphasen mit Selbstverständlichkeiten viel Zeit vergeudet wird. Nach Aussagen des BAMF hätten Fachleute mit „langjähriger Lehrerfahrung mitgewirkt“ die „Fragen der praktischen Umsetzbarkeit“  zu berücksichtigen und überhaupt: Die Lehrkräfte seien einer „der wichtigsten Einflussfaktoren für erfolgreichen Deutsch-Sprachunterricht.“

Außerhalb des Artikels sei noch ergänzt: Entwickelt hat das Konzept die telc gGmbH,  die selbst auch eine Reihe von ZQ-BSK durchführt, und die mit den durchführenden Landesverbänden der Volkshochschulen verbunden ist.

(hs)

ZQ BSK: eine Audio-Satire

Bild von vanleuven0 auf Pixabay
Bild von vanleuven0 auf Pixabay

Eine AUDIO SATIRE aus Göttingen zur geforderten Zusatzqualifizierung zu den BAMF BSK :

 

Wenn wir DaF/DaZ-Lehrkräfte Bäckerinnen wären....

Eine satirische Auseinandersetzung mit dem § 18 Abs. 5 DeuFöV

 

Eine Veröffentlichung und Weiterverbreitung der unten befindlichen Datei erwünscht. Eine kurze Nachricht an dazgoettingen@gmx.de dazu würde uns freuen.

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ZQ BSK: ein Erfahrungsbericht

Liebe Kolleg*innen, wir, das Bündnis, bitten Euch um Erfahrungsberichte über Eure BSK-Zusatzqualifizierungen. Schickt uns bitte den Text in anonymisierter Form zu, und schreibt bitte gleich, ob Ihr mit einer Veröffentlichung einverstanden seid. 

Heute veröffentlichen wir unten einen ersten Bericht, den uns eine Lehrkraft vor einigen Tagen zusandte.

 

"Ich gehöre zu den Glücklichen, die es schon hinter sich haben: die Zusatzqualifikation für Berufssprachkurse. Viele Kolleg*innen fragen mich, wie es denn so war. Interessant? Zeitaufwendig? Bereichernd? Ich möchte deshalb gern über meine Erfahrungen berichten.

 

Schon allein die Tatsache, dass man als erfahrene Kursleitung neuerdings eine ZQ absolvieren muss, wenn man auch auch in Zukunft weiter in Berufssprachkursen unterrichten möchte, ist nicht gerade motivierend. Dass die ZQ dann an mehreren Wochenenden stattfindet und zwar auch sonntags (siebeneinhalb Stunden), macht es nicht besser. Dazu kommt das Portfolio, also die schriftliche Bearbeitung verschiedener Aufgaben. Und zu guter Letzt durfte ich die ZQ auch noch zu einem Zeitpunkt absolvieren, an dem ich (wie viele andere auch) pandemiebedingt genug Stress mit der Vorbereitung und Durchführung des für mich neuen Onlineunterrichts hatte. Aber nun gut. Man kann ja immer etwas dazulernen. Oder etwa doch nicht?

 

Leider muss ich sagen, ich habe gelernt, wie man nicht unterrichten sollte. Zur Vor- und Nachbearbeitung der Wochenenden wurden wir mit so einer großen Menge an Material „versorgt“, dass es schwerfiel, den Überblick zu behalten. Oft war meiner Meinung nach einfach nicht erkennbar, worauf das alles hinauslaufen sollte oder was das Lernziel war. Manchmal wurde etwas davon an den Wochenenden aufgegriffen, manchmal spielte es einfach keine Rolle mehr. Die Dozent*innen wirkten oft unstrukturiert und nicht gut vorbereitet. Mehr als einmal haben sie selbst ihren Unmut über die ZQ geäußert, was auch nicht gerade zur Motivation beigetragen hat. In der Regel wurde sehr wenig Neues wirklich erklärt. Stattdessen gab es meistens Gruppenarbeit, in der oft Unklarheit über den Arbeitsauftrag und die Korrektheit der Lösungen herrschte.

 

Generell waren leider viele Arbeitsaufträge (auch für das Portfolio) nicht klar genug formuliert, es gab oft widersprüchliche Anweisungen. Das führte dazu, dass einige Teilnehmer*innen der ZQ viel Zeit und Mühe in die Bearbeitung von Aufgaben investiert haben, nur damit zwei Wochen später diese Aufgaben durch andere ersetzt wurden.

Ein großes Problem war meiner Meinung nach auch, dass die Aufgaben für das Portfolio nicht an aktuelle pandemiebedingte Auflagen angepasst wurden. Eine Person finden, mit der man ein  Interview über einen bestimmten Beruf führen kann? Eine Person einen ganzen Tag bei der Arbeit begleiten? Bei Kolleg*innen hospitieren? Alles nicht so einfach, wenn man Kontakte beschränken soll und kein Präsenzunterricht stattfindet.

 

 

Meinen Kolleg*innen und mir wurde erklärt, dass diese ZQ laut BAMF nötig sei, weil die Ergebnisse in den Berufssprachkursen nicht zufriedenstellend seien. Und woran könnte das nur liegen, wenn nicht an den unzureichend qualifizierten Kursleiter*innen? Über diese Logik könnte man sicherlich streiten, aber uns Dozent*innen fragt ja leider niemand. Ich für meinen Teil kann abschließend nur sagen, dass diese ZQ für mich eine Verschwendung von Zeit und Ressourcen bedeutet hat. Vielleicht sehen das andere Teilnehmer*innen der ZQ nicht so. Ich freue mich für alle, die zufrieden sind. Ich war es leider nicht."

Höhere Honorare und bessere soziale Absicherung an den Berliner VHS

Zusammen mit einer Delegation der Berliner-VHS-Dozent*innenvertretung hat ver.di mit dem Berliner Senat lange und konstruktive Gespräche geführt. Das Ergebnis ist ein Gesamtpaket mit deutlichen Verbesserungen sowohl in der Vergütung als auch in der  sozialen Absicherung.

 

Der Berliner Senat und ver.di haben am 24.6.2021 eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht. Das Ergebnis wird in der Ausführungsvorschrift VHS Honorare (AV) umgesetzt, die zum 01.01.2022 in Kraft treten soll.

 

(lg)

 

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Kein Unterricht, kein Honorar

Mit diesem Titel erschien in der Ausgabe 06/2021 in der Zeitschrift E&W (Seite 26) ein Artikel zur prekären Arbeitssituation der freiberuflichen Dozent*innen in der Weiterbildung generell, aber mit einem Teilfokus auf die Situation der Lehrkräfte im DaF/DaZ-Bereich.

Neben den Forderungen der GEW nach längerfristigen Finanzierungsstrukturen für die Träger staatlich verantworteter Weiterbildung, äußert sich auch Prof. Nittel, Weiterbildungsexperte an der Uni Frankfurt/M. und der Fernuniversität Hagen zu den prekären Arbeitssituationen.

Zu Wort kommt auch eine Kollegin aus Mannheim, die dem Sprecherteam des Bündnisses DaF/DaZ-Lehrkräfte angehört und über ein Projekt berichtet, das aus der Not heraus in Mannheim ins Leben gerufen wurde. „Wir nennen es Sozialkasse“, erklärt Lioba Geier, die in Mannheim im DaF/DaZ-Bereich tätig ist. Bei dieser Privatinitiative zahlen 13 Dozent*innen monatlich 20,-€ ein. Wer ernsthaft erkrankt, erhält bis zu 2000,00 €. Denn wer freiberuflich in der Weiterbildung unterrichtet, steht im Krankheitsfall ohne Einnahmen da. „Kein Unterricht, kein Honorar“, bringt es Geier auf den Punkt. Auch während der Covid-19-Lockdowns konnte auf dieses Geld zurückgegriffen werden.

(lge)

Arbeitsgericht Stuttgart: Urlaubsentgelt für Honorarlehrkräfte

Am geschichtsträchtigen 17.Juni (1953: Erhöhung der Arbeitsnorm um über 10%: mehr Arbeit zu gleichem Lohn) traf man sich vor dem Arbeitsgericht: Es war der 2. Kammertermin zur Güte. Drei Honorarlehrkräfte hatten die Klage auf Urlaubsentgelt für die Jahre 2016 – 2018 eingereicht. Der 1. Kammertermin war vor fast einem Jahr. Sie sehen sich über 50 % bei nur einem Auftraggeber beschäftigt, bei dem sie über die Hälfte ihres Einkommens erwerben und somit wirtschaftlich abhängig wie auch sozial schutzbedürftig. Die Stuttgarter Nachrichten berichteten.

 

Wie sieht das die Kammer? Eine Arbeitnehmerähnlichkeit sei weiterhin nicht in Frage gestellt und sie sei ziemlich sicher, dass diese vorliege. Indes besteht rein unionsrechtlich eine Überlagerung des Bundesurlaubsgesetzes. So können sich alle folgenden Ausführungen in jeder Instanz wieder verändern.

Hinsichtlich der wirtschaftlichen Abhängigkeit sei die Sicherung der wirtschaftlichen Grundlage offensichtlich. Anderweitige Annahmen und Durchführung von Beauftragungen, und damit weitere Verwertungen der Arbeitskraft, seien nicht bedeutend, so beruhigte die Kammer die Rechtsvertretung der Volkshochschule Stuttgart. Die Grenze zur Vollbeschäftigung sei erreicht.

Auch sieht die Kammer keine Unvereinbarkeit zum Bundesarbeitsgericht die soziale Schutzbedürftigkeit betreffend – was weitere Instanzen wieder anders sehen könnten.

 

Ein Urteil ist bis zum 15.07.2021 zu erwarten. Die Kammer sieht hier eine interessante Rechtsfrage mit offenem Ausgang. Ins Blickfeld gerückt bleibt der Hinweis, dass weitere Instanzen anders entscheiden mögen, so sei bei der Vorlage beim EuGH nicht sicher, wie hier die Arbeitnehmerähnlichkeit rein arbeitsrechtlich gesehen wird. Hier, im vorliegenden Fall, gehe es um ein konkretes Rechtsverhältnis, in dem eine wirtschaftliche Abhängigkeit vorliege.

 

Die Volkshochschule sieht sich zu keiner Zahlung bereit – ungeachtet der Tatsache, dass andere Volkshochschulen in der Republik schon Urlaubsentgelt auszahlen. Eine kleine Anerkennung der verwerteten Arbeitskraft und sicher eine Verbesserung der Qualität im Arbeitsablauf.

Vorerst lässt die Frage nach der Qualität Skeptiker die Stirn runzeln, denn nur dauerhafte und kontinuierliche Beschäftigungsverhältnisse mit einer finanziellen Verbesserung der Strukturen für die Träger wie für die Lehrkräfte, Festanstellungen unter Bindung an ein Tariftreuegesetz, adäquates Honorar und eine Festsetzung von max. 25 UE pro Woche werden der Qualität  in der staatl. finanzierten Weiterbildung DaF/DaZ Nachdruck verleihen. Siehe auch Hamburger Appell der GEW, der auch von ver.di unterstützt wird.

(chh)

Prüfungshandbuch - Deutsch-Tests für den Beruf veröffentlicht

Das BAMF hat vor einigen Tagen das Prüfungshandbuch. Deutsch-Tests für den Beruf. A2, B1, B2 und C1  veröffentlicht.

Das Handbuch gibt einen detaillierten Einblick in die einzelnen Komponenten und Phasen der Prüfungsentwicklung, der für viele Leser*innen, wie beispielsweise Lehrkräfte, Kursträger, Verlage aber auch Behörden, Ministerien, Forschungseinrichtungen und andere fachlich interessierte Personen interessant sein dürfte. "Das Handbuch kann wie ein Nachschlagewerk verwendet werden, so dass einzelne Kapitel, wie beispielsweise zum Kontext, zum Vorgehen, zu den Zielen, zur Validität und zu den Testformaten der vier Zertifikatsprüfungen für die Berufssprachkurse mit dem Zielniveau A2, B1, B2 und C1, separat Auskunft geben."

Über die Prüfungen selbst hat das Bündnis bereits vor über einem Jahr in diesem Beitrag berichtet. Wann die neuen Prüfungen eingeführt werden, ist immer noch nicht bekannt. Wahrscheinlich in einem Jahr.

 (as)

Integrationskurs-Lehrende und ihr Erfahrungswissen gesucht

Bild von Andreas Breitling auf Pixabay
Bild von Andreas Breitling auf Pixabay

Liebe Lehrkräfte in Integrationskursen! Ich führe eine Studie  durch, da mich brennend interessiert wie sich ihr Arbeitsalltag durch  Corona nach Ihrem Empfinden verändert hat, insbesondere wenn Sie  seitdem mit dem VHS Lernportal anstelle von Präsenzunterricht  arbeiten. Es geht mir hier zum Beispiel um Ihre Arbeitsbelastung,  Ihre Selbstwahrnehmung der Lehrerrolle und wie Sie sich organisiert  haben.

 

Sie würden mir sehr helfen, wenn Sie diesen Fragebogen ausfüllen. Da finden Sie auch weitere  Informationen. Ganz herzlichen Dank! 


Katrin Biebighäuser

Jun.Prof'in für Deutsch als Fremdsprache

PH Heidelberg

Neustarthilfe für Soloselbstständige wird verlängert und erhöht

Die Bundesregierung hat die Neustarthilfe für Soloselbstständige verlängert und von bis zu 1.250 Euro pro Monat für den Zeitraum von Januar bis Juni 2021 auf bis zu 1.500 Euro pro Monat für den Zeitraum von Juli bis September 2021 erhöht. Von Januar bis September 2021 können Soloselbstständige also bis zu 12.000 Euro erhalten.

 

Mehr Infos befinden sich auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums.

(as)